20 Jahre TiCad - 20 Jahre handgefertigte Golfwagen aus Titan

1989 – Eine Weltneuheit: der erste Caddie aus Titan 
Auf dem Markt für Golfwagen gibt es zwar viele Produkte, aber nur die wenigsten genügen hohen Qualitätsansprüchen. Ludwig Hentschel sieht eine Chance - und entwickelt einen Golfwagen aus Titan. Endlich gibt es für den anspruchsvollen Golfer ein passendes Produkt.

Der erste Prototyp war voll gefedert. Er wurde in der Garage mit einfachsten Mitteln gebaut und diente als Versuchsträger. Design und Qualität gehörten schon damals zur Firmenkultur. Mit dem ersten Titan-Caddy begann eine Entwicklung, die sehr bald als Inbegriff von Luxus mit funktionellen Vorteilen für den Golfer sprichwörtlich wurde.

Für TiTec Golf eine Selbstverständlichkeit, die bis heute einmalig ist: Bei einem TiCad sind sogar die Räder aus Titan. Da es ein solches Rad nicht gab, schuf Ludwig Hentschel auch hier sein eigenes Werk. Und setzte damit hinsichtlich des Designs gleich einen Standard, an dem sich bis heute die Mitbewerber orientieren. 

Auch heute, 20 Jahre später, wird dieses Titanrad in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Dieses Titanrad ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, denn auch breit angelegte Recherchen haben gezeigt: es gibt kein vergleichbares Rad aus Titan. TiTec Golf ist offenbar die einzige Firma weltweit, die ein solch außergewöhnliches Titanrad fertigt.

1991 – Markteinführung des TiCad Star, die „Büroklammer“
Der extravagante, superflache Handwagen TiCad Star übertraf alles bisher Dagewesene. Design und Funktion waren absolut neu und einzigartig.
Als Gast auf dem Stand von Tasselli, Ispo 1991: Ein erster Interessent bleibt stehen: „Wenn Sie ihn bauen, möchte ich ihn kaufen!“ Hentschel: „Wenn Sie ihn kaufen, baue ich ihn.“ Hentschel baute den TiCad Star mit der Seriennummer 001, der seit dem aber im Safe des Kunden liegt.
Markteinführung des TiCad Pro: Ludwig Hentschel zeichnete den TiCad Pro als einen ebenso schönen wie praktischen Golfwagen, der für die großen Tourbags der Professionals geeignet ist.

1992 – höchster Designpreis für den TiCad Star

1994 - Auszeichnung für Design für den TiCad Pro

1996 – Beginn mit der Entwicklung von elektrisch betriebenen Caddies
Ludwig Hentschel hatte eine Vision. Daher experimentierte er mit verschiedenen Antrieben, immer auf der Suche nach einem perfekten Elektrowagen, der in die TiCad-Familie passt. „Ich mache mir lieber selbst Konkurrenz, als dass es andere tun“, orientierte sich der Ingenieur an den Anforderungen, die der Golfmarkt zunehmend stellte. 
Die Lösung fand er mit zwei Hightech Planetengetriebemotoren. Die NASA hatte davon sieben Stück in jenem Rover verbaut, der auf dem Mars gerade das Laufen lernte. „Was für den Mars taugt, sollte wohl für einen TiCad Golfwagen gut genug sein.“
Ein asymmetrischer, superleichter Rahmen aus Titan mit extrem schnell zu bedienenden, funktionellem Klappmechanismus kommt mit diesen Antrieben, im Rahmenrohr unsichtbar eingebaut, auf knapp unter 6 kg. Er ist damit der mit Abstand leichteste E-Caddy seiner Zeit. Weitere zwei Jahre dauerte die Entwicklung bis zur Markteinführung. Sein Name steht für das von aller Last befreite Golfspiel: Dieser Elektrocaddie soll "Liberty" heißen.

1998 – Markteinführung des TiCad Liberty

2003 – Designpreis beim iF- Design Hannover für den TiCad Liberty
Der TiCad Star wurde im Deutschen Museum München sowie im Museum of Modern Art ausgestellt.

2004 – Der Erfinder der Büroklammer erhielt das Urheberrecht am TiCad Star
Die Entwicklung des TiCad Goldfinger begann. Er wurde auf der Basislinie des TiCad Pro entwickelt, um auch dem preisbewußten Golfer eine Lösung zu bieten. Dafür wurden für dieses Modell  GFK-Räder wieder ins Leben gerufen, mit denen schon 1992 gearbeitet worden war.

2005 - Markteinführung des TiCad Goldfinger


2006 – Markteinführung des TiCad Andante
Erster Designpreis für den TiCad Goldfinger

2007 – Markteinführung des TiCad Earlybird auf der Golf Europe
Erster Designpreis für den TiCad Earlybird
Zweiter Designpreis für den TiCad Goldfinger

2008 – Zweiter Designpreis für den TiCad Earlybird
Designpreis für den TiCad Andante
Dritte Auszeichnung für den TiCad Earlybird

2009 – 20-jähriges Firmenjubiläum von TiTec Golf
Heute im 20. Jahr ist TiTec Golf ein gesunder, kleiner Familienbetrieb mit großer Fertigungstiefe am Standort Altenstadt in Hessen. Nach wie vor werden hier alle Wagen von Grund auf in Handarbeit gefertigt. Großen Wert legt man bei TiTec Golf auf äußerst hochwertige Materialien, sorgfältige Handarbeit und besten Service.
Die Unternehmensführung liegt nach wie vor in den Händen von Ludwig Hentschel, Ehefrau Helga kümmert sich um den Vertrieb und Sohn Joachim ist verantwortlich für Beschaffung und Marketing.

Das Team von TiTec
Ludwig Hentschel beim Bau des ersten Golfwagen aus Titan.
Ludwig Hentschel beim Bau des ersten Golfwagen aus Titan.


Joachim Hentschel - Heute zuständig für Beschaffung und Marketing
Joachim Hentschel - Heute zuständig für Beschaffung und Marketing